Grußwort
der Bundesministerin für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend
Dr. Ursula von der Leyen
Liebe Besucherinnen und Besucher,
als Schirmherrin begrüße ich Sie sehr herzlich zur 11. ConSozial und zum 78. Deutschen Fürsorgetag. Beide Elemente dieser Veranstaltung bilden auch 2009 ein wichtiges Fundament für den Austausch der Fach- und Führungskräfte der Sozialwirtschaft.
"Märkte für Menschen: verantworten - gestalten - selbst bestimmen." - das ist der Titel der diesjährigen ConSozial und könnte im Lichte der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise nicht besser gewählt sein. Haben wir doch in den letzten Wochen und Monaten zum Teil schmerzhaft erfahren müssen, was geschieht, wenn der Mensch nicht mehr im Mittelpunkt es Marktes steht, sondern nur noch der eigene Profit und Gewinn.
Mittelpunkt der ConSozial ist wie in den Jahren zuvor der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen. Als Empfänger sozialer Dienstleistungen, aber genauso als Nachfrager auf dem Markt des sozialen Handelns. Aber Märkte werden nicht nur für Menschen, sie werden auch von Menschen gemacht. Deshalb legt die ConSozial zu Recht einen Fokus auf den Menschen als Helfer und Helferin. Dabei spielt natürlich das bürgerschaftliche Engagement eine große Rolle. Die Diskussion in den Symposien zu Organisationsformen, Rahmenbedingungen und Akteuren müssen ihre Rollen und ihre Arbeitsbedingungen berücksichtigen - neben den Wirkungen von Marktmechanismen und von Renditezielen.
Bei der Gestaltung von Märkten für Menschen ist die Menschenwürde oberste Richtschnur. Ich bin überzeugt, dass der 78. Deutscher Fürsorgetag und die ConSozial 2009 diesem Anspruch gerecht werden.
Dr. Ursula von der Leyen
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend


